Knusprige Entenkeulen mit langsam geschmortem Wacholder-Rotkohl, in gut zwei Stunden fertig und dabei ohne einen Krümel Zucker.

Bildhinweis: Die Abbildungen dieses Rezepts wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dienen als Serviervorschlag. Mehr dazu
Ente gehört zum Herbst wie das erste Kerzenlicht am Nachmittag. Klassisch wird sie mit Rotkohl serviert, der traditionell deutlich süßer ausfällt, als es heute vielen schmeckt. Hier bleibt die Süße weg, dafür bekommen Wacholder und Apfelessig mehr Raum.
Das Schöne an diesem Essen ist, dass der Ofen die Arbeit macht. Die Keulen kommen hinein, der Kohl wird aufgesetzt, und danach bleiben fast zwei Stunden für andere Dinge, bis die Küche anfängt zu duften.
iss doch einfach


Schritt 1: Die Entenkeulen rundum salzen, pfeffern und mit der Hautseite nach oben in die Form legen.

Schritt 2: Den Rotkohl mit Wacholderbeeren und Lorbeerblatt im geschlossenen Topf langsam schmoren lassen.
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Gib der Ente die volle Zeit bei milder Hitze. Wer früher aufdreht, bekommt eine dunkle Haut und trockenes Fleisch darunter.
Der Rotkohl hält sich im Kühlschrank drei Tage und schmeckt aufgewärmt sogar noch runder. Das Entenfleisch vom Knochen lösen und kurz in der Pfanne erwärmen.
Statt Wacholder passen auch Piment und eine Nelke, dann geht der Kohl mehr in die winterliche Richtung.
Angaben sind ca.-Werte und variieren je nach Zutaten.
Ja, gare die Keulen fertig und lass sie abkühlen. Am nächsten Tag kommen sie nur noch für 15 Minuten bei starker Oberhitze in den Ofen.
Nein, das lange Schmoren macht ihn von selbst mild. Das bisschen Erythrit reicht, um den Essig auszubalancieren.
Die Garzeit ist eine ganz andere, Brust braucht nur wenige Minuten. Für dieses Rezept passen die Keulen deutlich besser.