Erythrit, Xylit, Stevia & Co. einfach erklärt: welche Zuckeralternative wofür taugt, wie du sie beim Backen einsetzt und worauf du achten solltest.

Wenn du Zucker reduzieren willst, stehst du schnell vor einem Regal voller Alternativen — und vielen Fragen. Welche schmeckt am besten? Welche eignet sich zum Backen? Und worauf muss man achten?
In diesem Guide findest du einen einfachen Überblick über die wichtigsten Zuckeralternativen, die bei VITAGNES zum Einsatz kommen, damit du die richtige für dich findest.
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Guide kostenlos holenWeniger zugesetzter Zucker bedeutet stabilere Energie über den Tag, weniger Heißhunger und oft weniger Kalorien. Das Schöne: Mit den richtigen Alternativen musst du auf Süße trotzdem nicht verzichten.
Wichtig ist, dass die Alternative zu deinem Rezept passt — denn nicht jede verhält sich beim Backen wie Zucker.
Der Favorit für die meisten Rezepte. Erythrit hat praktisch keine Kalorien, beeinflusst den Blutzucker kaum und schmeckt sehr nah an Zucker. Es lässt sich fast 1:1 ersetzen, süßt aber einen Tick schwächer.
Ein kleiner Nachteil: Es kann einen leichten Kühleffekt im Mund hinterlassen und in Cremes knirschen. Als Puder (gemahlen) löst es sich feiner auf — ideal für Cremes und Tiramisu.
Xylit süßt fast genau wie Zucker und eignet sich gut zum Backen. Es hat etwas weniger Kalorien als Zucker und einen geringeren Einfluss auf den Blutzucker.
Wichtige Warnung: Xylit ist für Hunde hochgiftig — schon kleine Mengen können gefährlich sein. Wenn du Hunde im Haushalt hast, bewahre es sicher auf oder weiche auf Erythrit aus.
Stevia ist ein pflanzliches Süßungsmittel und extrem süß — du brauchst nur winzige Mengen. Es hat keine Kalorien und beeinflusst den Blutzucker nicht.
Der Eigengeschmack ist allerdings nicht jedermanns Sache und kann leicht lakritzartig wirken. Zum Backen eignet es sich nur bedingt, da das Volumen von Zucker fehlt.
Als Faustregel kannst du Zucker durch Erythrit etwa 1:1 ersetzen (eventuell etwas mehr, da es schwächer süßt). Bei Stevia genügen winzige Mengen — hier hilft die Dosierungsangabe auf der Packung.
Beim Backen liefert Zucker auch Volumen und Bräunung. Fehlt diese Masse, hilft es, einen Teil durch gemahlene Mandeln oder etwas mehr Bindung (z. B. ein Ei) auszugleichen.
Erythrit kommt dem Zuckergeschmack sehr nahe und hat kaum Eigengeschmack — deshalb wird es hier am häufigsten verwendet.
Nur bedingt. Stevia süßt stark, liefert aber kein Volumen. In Kombination mit Erythrit funktioniert es besser.
Die meisten Menschen vertragen sie gut, größere Mengen Zuckeralkohole können aber abführend wirken. Am besten einfach langsam herantasten.
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